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Porotonmauerwerk - Mauerwerk aus porosierten Ziegeln  

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Der intelligente Baustoff für höchste Ansprüche

 

Sven Fernhof, ein Ingenieur aus Malmö, meldete 1958 seine Erfindung des porosierten Ziegels zum Patent an.

 

Feine Luftporen erhöhen die Wärmedämmung des gebrannten Tons. Ein ausgewogenes Kapillar- und Porenvolumen sowie die differenzierte Lochung des Ziegelquerschnittes ermöglichen die ausgezeichnete Abstimmung zwischen Wärmedämmung und -speicherung.

 
   

Basis für POROTON-Ziegel sind natürliche Rohstoffe: Lehm und Ton.

Um eine Porosierung der Ziegel zu erreichen, die für die Wärmedämmung unerläßlich ist, werden porenbildende Stoffe beigemischt: Polysterol und/oder feine Zellulosefasern.

 

Grundstoffe: Ton, Lehm, Mergel

70-90 %

  Sand

0-15 %

  Kalkgestein

0-15 %

  Sonstige

< 1 %

  

 

Die feuchten Rohlinge kommen in der Regel 24 bis 48 Stunden in den Trockner. Danach werden sie bei 900 bis 970 °C gebrannt.

 

Die Verbrennung der Porosierungsstoffe bewirkt die für den POROTON-Ziegel bekannte Feinporosierung.

    Die mit Computer-technik planparallel geschliffenen Lagerflächen des Planziegels lassen nur noch eine Maßdifferenz von maximal +/- 1 mm zu   

Zum Vermauern muß der Ziegel lediglich in Dünnbettmörtel getaucht werden. Alternativ läßt sich der Mörtel mit einer Rolle auftragen. Das Ergebnis: 90 % weniger Mörtelverbrauch.

 


Weitere Vorteile des Planziegelmauerwerks sind:

  • Diffusionsoffenheit, die geringste Ausgleichsfeuchte aller Wandbaustoffe und verbesserte Druckspannungswerte.
  • Der Rechenwert der Wärmeleitfähigkeit liegt bei 0,14 W/(mK), der U-Wert beträgt bei einer Wanddicke von 36,5 cm 0,35 W/(qmK).
  • Im Gegensatz zu wasserdampfundurch lässigen Baustoffen, bei denen sich Feuchtigkeit an der Oberfläche ablagert und den Nährboden für Schimmelpilze bildet, sind Ziegelsteine kapillare Baustoffe. Sie nehmen die Raumfeuchtigkeit auf und geben sie beim nächsten Wetterumschwung wieder an die Luft ab. 
 

Da Ziegel die geringsten Formänderungen bei statischer Belastung, Wärme- und Kälteeinflüssen haben, sind die Konstruktionen besonders langlebig. Die bewährte Ziegelbauweise gewährleistet also hohen Wohnwert bei langer Lebensdauer.

Die physikalischen Eigenschaften
  • Poroton-Ziegel sind nicht brennbar (Baustoffklasse A1).
  • Es gibt keine Exhalation von schädlichen Gasen.
  • Wände aus Poroton-Ziegeln sind als durchschußhemmende Bauteile  geprüft.
  • Da die Inhaltsstoffe keramisch gebunden sind, werden keine  wasserlöslichen Substanzen abgegeben.
   
Die einfachen, bewährten Ziegel-Wandkonstruktionen sind außerordentlich wertbeständig - bei minimalen Erhaltungsaufwand. Da homogenes Mauerwerk für alle Wände die Bauqualität optimiert, wird das Risiko von Bauschäden minimiert. Zudem gibt es keine Probleme mit Wärmebrücken, Schwinden, Rissen oder nachlassendem Schallschutz.    
   

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