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Die Fußbodenheizung  

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  Die Fußbodenheizung hat in den vergangenen Jahren eine rasante Entwicklung genommen.

 

Die Gründe für den verstärkten Einsatz dieses Heizsystems sind vielseitig.

 

Gegenüber konventionellen Anlagen gibt die Fußbodenheizung eine milde, gleichmäßige Wärme über die gesamte Bodenoberfläche ab und schafft somit ein größeres Behaglichkeitsempfinden. 

     
Die Arbeitsgänge bei der Verlegung    
     

 
1. Anbringen der Randdämmstreifen und Auslegen der Trägermatte in der vorher rechnerisch bestimmten Stärke.    2. Verlegen der Heizungsrohre vom Bund und Befestigung mit Clipsen mittels eines Tackers auf der Trägermatte. 

 

Die spezielle Trägermatte besteht aus einer weichen  Trittschallschicht, der Wärmedämmung und einer aufkaschierten, gewebeverstärkten Trägerfolie, in der sich die Tackerclipse zur Rohrbefestigung verkrallen.

     
  Die Rohre werden spiralförmig im vorher rechnerisch bestimmten Abstand im Raum verlegt. Dabei werden Bereiche unter z.B. Bade- und Duschwannen oder Küchenzeilen freigelassen, während vor Fensterfronten geringere Abstände verlegt werden können. Je geringer der Rohrabstand, desto höher die Oberflächentemperatur und damit die Heizleistung. So können auch die unterschiedlichen Dämmwerte der Bodenbeläge berücksichtigt werden. 
     

  Auf die verlegten Rohre wird der Estrich - bei uns ein Zementestrich in einer Stärke von ca. 6,5 cm - aufgebracht. Er muß anschließend mindestens 21 Tage stehen, bis mit dem fachgerechten Aufheizen begonnen werden kann.
   
 
     

Besonders keramische oder Natursteinbeläge eignen sich für Fußbodenheizung, aber auch Teppichböden und mit bestimmten Einschränkungen Parkettfußböden können verwendet werden. 
 
 

 

Effekte

 

Durch eine großflächige Wärmeabgabe des Bodens wird die Rauminnentemperatur als subjektiv höher empfunden. Die Senkung der Temperatur um 1 - 2 °C gegenüber herkömmlichen Heizungsanlagen hat direkte Energieeinsparungen zwischen 6 und 12 % zur Folge.

 

Auch arbeiten Fußbodenheizungen mit niedrigeren Systemtemperaturen, so daß Leitungs-und Stillstandverluste der Heizzentrale zugunsten einer Energieeinsparung verringert werden.

 

Bedingt durch die niedrige Heizwassertemperatur, mit der die Fußbodenheizung betrieben wird, ergeben sich vielfältige Möglichkeiten der Nutzung alternativer Energien wie z. B. Sonnen-, Erd- und Abwärme.

 

Daneben bietet die freie Gestaltung von Innenräumen ohne störende Heizungseinrichtungen größere architektonische Möglichkeiten und eine flexiblere Raumaufteilung. 

 

   

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